Juhuu, die digitalen Mittelalterbücher sind fertig!
Die Schüler*innen der 2a und 2b erstellten über einen Zeitraum von drei Monaten ihr persönliches Buch zum Mittelalter. Vorgegeben waren lediglich neun Pflichtthemen, angeboten waren kurze Videos und Erklärfilme, Webseiten, Sachbücher und Seitenangaben aus ihrem Geschichtebuch. Nachdem die Beurteilungskriterien und formale Anforderungen (Schriftgröße, Absatzabstand, Überschriften, Quellenangaben, Bildauswahl, …) besprochen waren, stürzten sich die Kinder in die Arbeit.
Die abschließende Reflexion ergab, dass 36 von 39 Schüler*innen diese Art zu arbeiten toll fanden, da sie selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten konnten, Hilfestellung und regelmäßiges Feedback bekamen, mit unterschiedlichen Quellen arbeiten durften, viel Neues lernten und sich zusätzliche Themen und den Lernort (Klasse oder Gang) aussuchen durften. Konzentration und Motivation, Zeitmanagement, Zielorientierung, Informationen zu filtern, aber auch Texte in eigenen Worten zusammenzufassen zählten zu den großen Herausforderungen, die die meisten wirklich ausgezeichnet lösen konnten.
Eine abschließende Präsentation, wo jedes Kind ein Kapitel aus seinem Buch vorstellte, und die gemeinsame Erarbeitung von Gegenwartsbezügen zu den Inhalten schlossen dieses Großprojekt ab.
Begabungs- und Begabtenförderung im täglichen Unterricht mit individueller Beratung und Begleitung ist ein wesentlicher Beitrag für noch mehr Chancengerechtigkeit.
(SU)
