Top Rider
Unsere ersten und zweiten Klassen nahmen am 16. Juni am „Top Rider“-Mobilitätsprogramm teil, welches vom ÖAMTC in Zusammenarbeit mit der AUVA kostenlos durchgeführt wurde.
Die Gefahren des Straßenverkehrs – zu Fuß, mit dem Rad/Scooter oder als Insasse im Auto – wurden mit den Kindern diskutiert und richtige Verhaltenskonsequenzen gemeinsam erarbeitet. Da man die meisten Inhalte besser versteht, wenn man sie selbst erlebt, stand hier die Selbsterfahrung im Mittelpunkt.
Die Schwerpunkte des von ÖAMTC-Instruktoren für Verkehrssicherheit geleiteten zweistündigen Workshops lagen auf den Gebieten: Erarbeitung des Anhaltewegs, Insassenschutz im Auto, Unterwegs auf zwei Rädern, Blickfeld mit Demonstration des toten Winkels.
Um den Kindern die enorme Bedeutung von Rückhaltesystemen (Kindersicherungspflicht) eindringlich zu demonstrieren, durften die Schülerinnen und Schüler auf der Autorücksitzbank die Auswirkung einer Vollbremsung bei 10 km/h erleben.
Beim Erarbeiten der Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ wurde den Kindern vor Augen geführt, dass sich bei der Verdoppelung der Geschwindigkeit (von 30 km/h auf 60 km/h) der Bremsweg vervierfacht. Um diese Erfahrung auch selbst zu machen, durften die Kinder ein – mit Doppelpedal ausgestattetes – Auto mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h abbremsen.
Besondere Aufmerksamkeit wurden auf das E-Scootertraining, die Wichtigkeit des Tragens eines Helmes und das Thema Ablenkung im Straßenverkehr gelegt.
Wir hoffen, dass wir mit diesem Projekt ein wenig dazu beitragen konnten, unseren jüngsten Schülerinnen und Schülern das Meistern aller Herausforderungen im Straßenverkehr zu erleichtern.
