Der Herbst kann kommen
Zum Einstimmen in die bunte Jahreszeit gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler ganz spezielle Herbstgedichte, die nach eher ungewöhnlichen Gedichtformen gestaltet wurden. So wird beim Haiku das Gedicht in drei Zeilen eingeteilt, davon enthält die erste und dritte fünf Silben, die zweite sieben. Das Tanka ist die Erweiterung davon, und wird mit zwei weiteren Zeilen zu je sieben Silben gedichtet. Ursprünglich ist das kürzere Haiku eine Weiterentwicklung vom 1.300 Jahre Tanka, und beide haben ihren Ursprung aus der japanischen Dichtung. Für das Wachsgedicht sind grammatikalische Kenntnisse gefragt, denn hier kommt es auch darauf an, wann man welche Wortart in einer bestimmten Zeile verwendet. Man kann hier gut erkennen, dass hierbei nicht nur eine kreative Ader notwendig ist, sondern auch grammatikalische Kenntnisse hilfreich sein können. Als Gestaltungsmittel wurden Ahornsamen verwendet, um Libellen daraus zu basteln.
(S.Trappl)
