„Der Junge im gestreiften Pyjama“ – Ein Projekt über den Holocaust.

Die vierten Klassen setzen sich im Rahmen des Geschichteunterrichts auch ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Schrecken des Holocaust auseinander.

Eigentlich ist es nicht möglich, das unfassbare Leid und den Schrecken dieser Zeit begreiflich und fassbar zu machen, aber der Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bietet zumindest die Möglichkeit über dieses Kapitel der Geschichte nachzudenken und zu reflektieren.

Der Film mischt Kindergeschichte, Familiengeschichte und die Geschichte des Holocaust in einer fiktiven Handlung. Die Grausamkeiten und Brutalitäten dieser Zeit und des nationalsozialistischen Regimes werden nur angedeutet, trotzdem ist es ein ergreifender und aufwühlender Film.

Es handelt sich um die ziemlich textgetreue Verfilmung des Bestsellerromans des irischen Autors John Boyne. Man sieht mit den Augen eines achtjährigen Jungen das ganze Grauen dieser Zeit.

Der Film bietet die Möglichkeit, intensiv und ausführlich auf die Mechanismen dieser Zeit einzugehen und Begriffe wie Gehorsam, Zivilcourage, Diskriminierung, Angepasstheit usw. näher zu erläutern.

(M. Hasenhüttl)