Floating Venice
Liebes Tagebuch,
heute war ein sehr anstrengender Tag. Jetzt sitze ich auf meinem Bett und bin total geschafft. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich heute schon um 4 Uhr aufgestanden bin. Es ist heute so viel passiert. Also…
Wir mussten schon um 5 Uhr bei der EMS sein, was wirklich früh ist – SEHR früh. Als ich jedoch endlich dort war, war ich wirklich aufgeregt. Nach einer achtstündigen Busfahrt, die unglaublich lustig war, kamen wir endlich in Punto Sabbione an. Mit Freude stieg ich aus, holte meinen Koffer, der total überfüllt war, obwohl ich nur das „Aller-, Allernotwendigste“ mitgenommen hatte und bezog unseren Bungalow, den ich mit meinen Freundinnen teilte. Nach kurzer Zeit schafften wir es, den Bungalow so zu beziehen, dass nicht einmal der Boden zu sehen war. Als wir uns wieder versammelt hatten, fuhren wir zur Anlegestelle, wo wir die erste Fähre verpassten. Frau Fachlehrerin Titze kümmerte sich um unsere Karten, während wir uns umschauten. Endlich durften wir an Bord des Bootes, doch es gab ein Problem: Wo war Frau Fachlehrerin Titze? Dort stand sie! Am Steg. Mit unseren Karten. Und wir am Boot. Wieder vollzählig suchten wir die Gondelanlegestelle auf. Auf der Gondel machte sich ein komisches Gefühl in mir breit. Doch mit der Zeit legte sich auch das wieder. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass der Gondoliere nicht gesungen hatte. An Land schauten wir uns am Markusplatz um. Er war riesig. Unglaublich. Plötzlich fiel mir der Klavierspieler auf, der – auf einem Podest sitzend – spielte. In Gedanken sah ich mich auf dem Podest. Zu gerne hätte ich dort gespielt…
Nach einem langen Tag war das Abendessen eine echte Entspannung. Vor allem war das Essen wirklich lecker.
(Lisa-Marie Rolly, Schülerin der 3b)
