Wir sind alle okay
Egal ob gebrochener Arm, Lernschwäche, Brille oder einfach nur eingebildet – jeder von uns hat irgendetwas. Beeinträchtigungen sind nichts Eigenartiges, sondern alltäglich. Manche sieht man sofort, manche erst auf den zweiten Blick. „Beeinträchtigt sein“ bedeutet nur, aufgrund der Umstände „verhindert“ oder „behindert“ daran sein, etwas Bestimmtes zu tun. Das heißt, dass wir alle uns darum bemühen sollten, aufeinander zu achten, damit niemand mehr „verhindert“ ist.
Ein erster Schritt dorthin ist, sich bewusst zu machen, wie schwierig alltägliche Dinge für manche Menschen sind, indem man sich in die Lage derer hineinversetzt. Mit einer körperlichen Beeinträchtigung beispielsweise dauert alles nicht nur länger, manches ist aufgrund der Barrieren, die wir ihnen versehentlich stellen, auch unmöglich.
Ausgerüstet mit einem Rollstuhl, Krücken und einer Checkliste erprobten die Schülerinnen und Schüler der 2b zwei Wochen lang die Barrierefreiheit unserer Schule. Schuleingang, Garderobe, behindertengerechtes WC und einige weitere Räumlichkeiten wurden getestet. Fazit: Vieles ist machbar, aber manches alleine extrem aufwändig oder nur mit Hilfe zu schaffen!
B. Preszeller
